THERAPIEANGEBOT

 
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AKUPUNKTUR

Die Akupunktur ist eine rund 2000 Jahre alte Behandlungsmethode der traditionell chinesischen Medizin. Das Grundverständnis beruht auf der Annahme, dass im Körper Energie, das "Qi", fließt. Pathogene Faktoren können für ein Ungleichgewicht oder eine Blockade in den Leitbahnen (Meridiane) sorgen und krank machen. Die Nadeln stellen den natürlichen Fluss wieder her. Durch die Vernetzung der Meridiane im gesamten Körper wird Einfluss auf das ganze System "Mensch" genommen.

Nach der Anamnese und Dignostik über Puls, Zunge und Bauch werden die Akupunkturpunkte entsprechend ausgewählt. Die Nadeln verweilen je nach Indikation 10- 30 Minuten.

Das Anwendungsfeld der Akupunktur ist groß. Es gibt nicht "das" Krankheitsbild, das mit Akupunktur behandelt wird. Das Verständnis dessen, wie die Energiebahnen im Menschen zusammenwirken, greift tiefer und sucht die Ursache einer Krankheit zu verstehen, statt ihre Symptome zu behandeln.

Akupunktur
 

FASZIENTHERAPIE

Wie kann es sein,dass viele Menschen an orthopädischen, chronischen Beschwerden leiden, für die es keine hinreichenden diagnostischen Befunde gibt? Die Antwort mag das Fasziendistorsionsmodell geben. Es wurde von Stephen Thypaldos, einem Osteopath und Notfallmediziner, entwickelt. Unser Fasziengewebe ist von einem Nervennetz durchzogen, so dass Störfaktoren in dem Gewebe Schmerzen auslösen können. Zudem sorgen autonom kontraktile Elemente dafür, dass es sich zusammenzieht, es hat damit eine Stützfunktion. Zu viel dessen macht das Gewebe aber unbeweglich und sorgt für Bewegungseinschränkungen. Außerdem gibt es Hinweise, dass das Fasziengewebe auf Stresshormone reagiert und darüber "verklebt".

Die verschiedenen Störfaktoren, die sich in dem Gewebe ergeben können, werden bei Reproduktion des Schmerzes von den Patienten in je nach Störfaktor typischer Körpersprache kommuniziert. So können diese von mir erkannt und behandelt werden.

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MASSAGE

Massage ist eine der ältesten Behandlungsformen im Bereich der Prävention und Heilmethoden. Durch gezielte Griffe wird die Durchblutung von Gewebe und Muskulatur verstärkt. Dadurch wird die massierte Region besser mit Nährstoffen versorgt. Verspannungen können gelöst und auch daraus resultierende Schmerzen gelindert werden. Zudem werden durch Berührung die Hormone Oxytocin und Endorphin im Hirn ausgeschüttet, was einen entspannenden Effekt auf unsere Psyche hat.

 

KINESIOTAPING

Kinesiotapes wurden in den 80ern von dem japanischen Chiropraktiker Kenzo Kase entwickelt. Sie sind atmungsaktiv, luft- und wasserpermeabel und so der Elastizität und Dicke der Haut nachempfunden. Durch die spezielle Art der Applikation entstehen Freiräume zwischen Ober- und Unterhaut. In diesen Strukturen liegen eine Großzahl von Schmerzrezeptoren, Nerven und Lymphgefäßen. Das Tape wirkt regulativ und aktiviert das schmerzstillende System.

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SCHRÖPFEN

Durch einen am Schröpfglas aufsitzenden Gummiball oder eine Pumpe wird ein Vakuum erzeugt und die Haut und Gewebeschichten in das Glas gezogen. Meistens setzt man Schröpfgläser auf Reflexzonen, um so auch einen Einfluss auf Organe zu haben. Das Vakuum sorgt für eine intensive Mehrdurchblutung des Gewebes und Aktivierung der Reflexzonen.

 

MOXIBUSTION

Moxibustion ist eine Therapieform der traditionell chinesischen Medizin. Das Erwärmen spezieller Punkte oder Akupunkturnadeln dient der Aktivierung der Leitbahnen und zur Stärkung bei Kälte als pathogenem Faktor. Hierfür wird Beifuß, sogenanntes Moxa, in Form von gepressten Zigarren oder als Kraut verbrannt.

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INJEKTIONEN

Injektionen, zum Beispiel von Vitaminpräparaten, können dem Körper Stoffe, von denen ein Mangel herrscht, in schneller Form liefern.

Die Injektion von Procain, einem Lokalanästhetikum, kann bei Entzündungen, beispielsweise bei einem "Tennisellenbogen" genutzt werden. Procain blockiert die Schmerzweiterleitung und sorgt so für eine Unterbrechnung des Schmerzzyklus' und daraus resultierenden Schonhaltungen.